Alternative Behandlungsmethoden bei Neurodermitis

Die auch als atopisches Ekzem bekannte Neurodermitis ist eine chronisch verlaufende rezidivierende Entzündung der Haut, welche mit starkem Juckreiz, aber auch Rötung, Nässen und Schuppung der Haut einhergeht.

Krankheitsentstehung und Verlauf

Trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte ist die Entstehung der Erkrankung noch nicht abschließend geklärt. Als sicher gilt allerdings, dass bei familiärer Häufung eine erbliche Veranlagung bestehen kann. Diese Vererbung führt in der Regel dazu, dass das atopische Ekzem sich schon im Säuglingsalter manifestieren kann. In den meisten Fällen bricht die Erkrankung im Kindesalter aus. Es kommt durch eine verminderte Talgproduktion zur Austrocknung der Haut. Dadurch wird eine Entzündung der betroffenen Hautpartien begünstigt. Diese zeigen Rötungen und kleine Papeln, welche dann aufgekratzt werden und zu Verkrustungen führen. Besonders lokalisiert sind diese Veränderungen an den großen Gelenkbeugen, aber auch der Nacken, Hals, Gesicht und oberer Brustbereich können davon betroffen sein. Gefährlich wird diese Erkrankung, wenn es durch das Aufkratzen der Pusteln zu einer Superinfektion mit Staphylokokken oder dem Herpes Simplex Virus kommt. Das kann vor allem im Säuglings- oder Kleinkindalter zu hohem Fieber führen, welches unter Umständen lebensbedrohlich wird.

Therapeutische Möglichkeiten

Die Neurodermitis ist eine schubweise verlaufende Erkrankung. Begünstigt werden diese Schübe vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen unter anderem durch Stress, aber auch durch bestimmte Allergene. Das bietet gute Ansätze für die Neurodermitis Behandlung. Grade über den naturheilkundlichen Weg lässt sich oft eine wesentliche Verbesserung des Hautbildes erzielen. Für die Betroffenen ist es wichtig eine klar geregelte Tagesstruktur aufzubauen, welche durch feste Pausenzeiten dem Körper ausreichend Erholungsphasen gibt. Aber auch Entspannungsverfahren wie das Autogene Training sind sinnvoll. Des Weiteren besteht bei Neurodermitikern oft eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln. Das macht eine Ernährungsberatung notwendig. Auch bei der täglichen Körperpflege sollte darauf geachtet werden die Haut durch verschiedene Seifen nicht noch weiter zu schädigen. Auf jeden Fall muss die Haut nach dem Waschen mit fetthaltigen Salben nachgefettet werden.

Ein normales Leben ist auch für Neurodermitiker möglich

Das atopische Ekzem ist bis heute nicht heilbar. Trotzdem können viele Neurodermitiker ein fast normales Leben führen. Um die Neurodermitis Behandlung, der betroffenen dabei so effektiv wie möglich zu gestalten, ist es notwendig schulmedizinische und naturheilkundliche Verfahren sinnvoll zu kombinieren. Unter http://www.neurodermitis-hautwissen.de/ erfahren Sie weitere Informationen die Krankheit.

Urheber der Fotografie: luna – Fotolia

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