Apis mellifica – die Homöopathie und die Honigbiene

Die Biene ist ein nützliches Insekt. Sie kann aber nicht nur Blüten bestäuben und Honig machen, sondern auch stechen.

Nach dem Ähnlichkeitsprinzip nutzt die Homöopathie genau die Symptome, die bei einem Stich entstehen: Schwellungen, die heiß und schmerzhaft sind, werden mit Apis behandelt. Dazu gehören nicht nur die erwähnten Bienen- bzw. Insektenstiche, sondern auch Schwellungen der Schleimhäute, Bindehautentzündung, Mittelohrentzündung, Angina, Mandelentzündungen und Entzündungen der Blase. Charakteristisch für Apis ist, dass betroffene stellen von blass-roter Farbe sind und sich mit Flüssigkeit füllen. Die Beschwerden verschlimmern sich bei Berührung, Wärme, Druck, während des Schlafens und in schlecht belüfteten Räumen. Kälte durch Eis, Luft oder Wasser dagegen verbessern die Symptome. Wenn Apis indiziert ist, besteht zudem kein Durstgefühl beim Kranken, der oft an geschwollenen Augen (besonders die unteren Lider) leidet. Ist der Betroffene an einer Blasenentzündung erkrankt, verspürt er großen Harndrang, kann den Harn aber nur unter Beschwerden (Schmerzen etc.) absetzen.

Für Tierfreunde ist Apis mellifica jedoch nichts, denn Verwendung finden die ganzen Honigbienen. Dies führt teilweise zu Kritik, besonders durch die Gegner der Homöopathie. Man muss dabei aber auch bedenken, dass wir auch andere Medikamente und sogar Kosmetika kaufen, die anhand von Tierversuchen hergestellt und getestet werden. Wer also Probleme mit der Herkunft der Substanz hat, kann in bestimmten Fällen auch auf Phytomedizin (z.B. Euphrasia bei Bindehautentzündung) und Hausmittel (z.B. Zwiebelauflagen bei Insektenstichen) zurückgreifen.

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