Arnica montana: Verwendung in der Homöopathie

Arnica montana war eines der ersten Mittel, das Hahnemann an sich selbst testete. Er wurde auf die Heilpflanze aufmerksam, weil sie im Gebirge, wo sie ja wächst, oft bei Stürzen, Prellungen und Verstauchungen eingesetzt wurde.

Arnica ist das Hauptmittel bei Muskelverletzungen und Schädigungen des Bindegewebes nach äußerer Einwirkung. Darüber hinaus wird es bei Quetschungen, Zahnschmerzen, Blutungen, Schockzuständen, nach Operationen, bei Verrenkungen, Prellungen, Gehirnerschütterung und Muskelkater eingesetzt.

Die Symptome werden oft durch ein Wundheitsgefühl an der betroffenen Stelle des Körpers eingeleitet. Der Patient zeigt sich Schmerz und Berührung gegenüber als äußerst sensibel, hat sogar Angst davor und möchte sich nicht bewegen, sondern in Ruhe gelassen werden. Bei Blutergüssen kann Arnica helfen, wenn das Mittel schnell angewendet wird, das heißt bevor die betroffene Stelle sich verfärbt. Bei Gehirnerschütterungen zeigt der Kranke eine große Hitze im Kopf, die sich auch durch Rötungen äußert, wohingegen der Rest der Körpers völlig unterkühlt ist. Zudem hat er das Gefühl, Geräusche nur gedämpft wahrzunehmen.
Insgesamt sind die Symptome zum Abend hin immer schlimmer als tagsüber und verbessern sich, wenn der Patient sich hinlegt und Ruhe sowie Wärme hat.

Wer eine Operation überstanden hat kann Arnica als homöopathisches Schmerz und Heilmittel einnehmen.

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