Arnika in der Naturheilkunde

Arnika (Arnica montana) gehört zur Familie der Korbblütler. Man kennt es auch unter dem Namen Berg-Wohlverleih.

Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf darum nicht wild gesammelt werden. Sie kommt vor allem in Gebirgsregionen vor, wo sie kalkarme Wiesen und Gebiete von bis zu 2800 Metern über dem Meeresspiegel begrünt.
Arnika ist giftig und sollte niemals selbst dosiert werden, da es zu schweren Vergiftungserscheinungen wie Atemnot und Herzstillstand kommen kann. Nichtsdestotrotz ist die Pflanze der Naturheilkunde bekannt. Hildegard von Bingen, die Heilerin des Mittelalters, erwähnte sie unter dem Namen „Wolfsgelegena“.

Besonders bei Muskel- und Sehnenzerrungen, Quetschungen, Blutergüssen und Rheuma soll Arnika in Form von Umschlägen, Salben und Tinkturen helfen. Aber auch Entzündungen, Verstauchungen und Insektenstiche gehören zum Einsatzgebiet der krautigen Pflanze, deren Inhaltsstoffe zudem gegen Herzleiden helfen sollen.
Die Homöopathie kennt die Pflanze als Arznei unter ihrem lateinischen Namen Arnica montana.

Wie das Johanniskraut ist auch Arnika wichtiger Bestandteil der volkstümlichen Mythen und Zeremonien rund um die Sommersonnenwende.

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