Autsch, mein Rücken – so vermeidet man Fehlhaltungen beim Arbeiten

Nacken- und Rückenschmerzen gehören für viele Arbeitnehmer zum Alltag. Die Ursache dafür liegt meistens in Fehlhaltungen! Schon kleine Fehler am Arbeitsplatz können zu Problemen führen. Worauf man achten sollte, um unnötige Schäden und Schmerzen zu vermeiden, lesen Sie hier.

Den Monitor richtig einstellen

Wie die meisten Arbeitnehmer arbeiten auch Sie am Computer? Dann sollte Ihr Bildschirm immer genau vor Ihnen stehen und die Oberkante des Monitors in etwa auf Augenhöhe liegen. Muss der Kopf gedreht oder beim Arbeiten nach oben beziehungsweise nach unten geschaut werden, wird die Nackenmuskulatur zu stark verkrampft, was in der Folge zu Verspannungen und Schmerzen führt. Auch beim Telefonieren kann einiges falsch laufen: besser nicht den Hörer zwischen Schultern und Kinn einklemmen, damit beide Hände frei bewegt werden können – so verkrampfen die Nackenmuskeln besonders schnell. Stattdessen lieber eine Freisprechanlage oder ein Headset benutzen.

Unbedingt gerade sitzen

Stundenlanges Sitzen am Schreibtisch ist ebenfalls häufig für Rückenschmerzen verantwortlich. Grund dafür ist, dass ein Zuwenig an Bewegung die Rumpfmuskulatur schwächt, was wiederum Verspannungen und Fehlhaltungen nach sich zieht. Außerdem sitzen die meisten Menschen in rückenschädigenden Positionen. Am besten bekommt es dem Körper, wenn man ungefähr alle fünf Minuten eine andere Sitzhaltung einnimmt – so wird die Rückenmuskulatur gelockert und die Lendenwirbelsäule nicht dauerhaft belastet. Auch auf die Beine sollten wir ein besonderes Augenmerk legen: werden sie übereinander geschlagen, kann das dem Rücken schaden! Das liegt vor allem daran, dass das Becken in dieser Position gekippt wird und eine Schräghaltung einnimmt – dies wirkt sich wiederum auf die untere Wirbelsäule aus. Daher besser mit geraden Beinen sitzen oder ab und zu sogar mal die Beine hochlegen.

Auch auf die Arme kommt es an

Gerade Frauen klagen oft über Probleme im Schulter-Nacken-Bereich – häufig entstehen diese durch eine fehlerhafte Armhaltung. Werden die Arme beispielsweise nicht richtig abgelegt, müssen sich die Schultern viel mehr anstrengen um die Arme zu halten: Die Muskeln ermüden so schnell und Verspannungen können entstehen. Arme und Ellenbogen daher so oft wie möglich ablegen und die Tastatur so platzieren, dass die Handgelenke beim Schreiben nicht abgeknickt werden müssen. Optimal ist ein Abstand von 15 bis 20 Zentimetern bis zur Schreibtischkante. Ergonomische Büromöbel helfen dabei, eine Arbeitshaltung einzunehmen, die für die Rückengesundheit förderlich ist. Diese sind im Fachhandel erhältlich – so zum Beispiel bei www.joma.ch.

Bildurheber: ThinkStock, iStock, AndreyPopov

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