Avena sativa: Hafer in der Homöopathie

Unter dem Namen Avena Sativa ist die Getreidepflanze Hafer auch in der Homöopathie vorzufinden. Das homöopathische Mittel eignet sich unter anderem zur Stärkung der Nerven und zur Anregung des Appetits.

Avena sativa - Hafer © NadineEgal ob als Flocken, Brei oder Schleim, egal ob pur, mit Wasser, Milch oder reichlich Früchten – Hafer landet in Deutschland oft und gerne auf dem Tisch. Das liegt einerseits an der guten Bekömmlichkeit des geschmacklich eher neutralen Gewächses, andererseits zeichnet sich Hafer aber auch dadurch aus, dass er die ernährungsphysiologisch wertvollste Getreidepflanze in Mitteleuropa ist und dementsprechend viele gesunde Inhaltsstoffe in sich trägt.

Avena sativa – Aus der Familie der Süßgräser

Für das Getreide, welches später auf unseren Tellern landet, wird so genannter Echter Hafer (auch als Saat-Hafer oder Avena sativa bekannt) verwendet. Die Pflanze stammt aus der Familie der Süßgräser und gedeiht vor allem in gemäßigtem Klima mit kühlen Sommern und hohen Niederschlägen gut. Dementsprechend findet der Anbau von Hafer in Regionen wie den Mittelgebirgen, im Alpenvorland und an der Küste statt. – Mehr zu der Pflanze ist zum Beispiel hier zu finden.

Hafer in der Homöopathie

Schon dem Getreide Hafer werden aufgrund seiner Vielzahl von gesunden Inhaltsstoffen (viele Vitamine, Mineralstoffe, essentielle und semiessentielle Aminosäuren sowie Phytosterine, Alkaloide, Kieselsäure und Linolsäure) verschiedene positive Eigenschaften bei körperlichen Beschwerden zugeschrieben. So wird Avena sativa als Schonkost beispielsweise bei Magen-Darm-Leiden wie Durchfall und Magenschleimhautentzündung eingesetzt. Ferner sagt man ihm lindernde Wirkung bei Gallen-, Nieren-, Rheuma- und Kreislaufbeschwerden nach. Als Homöopathikum wird Avena sativa häufig in niedrigen Potenzen oder sogar als Urtinktur verwendet und kommt vor allem zur Behandlung von nervösen Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen zum Einsatz. Darüber hinaus kann Hafer in der Homöopathie ebenfalls als appetitanregendes Mittel bei Magenbeschwerden oder auch bei Darmträgheit und Verstopfung verwendet werden. Des Weiteren gilt Avena sativa als potenzsteigernd.

Zurück Silvester: Meine Top 4 zur Beruhigung
Vor Pfefferminze: Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.