Cantharis in der Homöopathie

Nachdem letzte Woche die Herkunft des Mittels Cantharis geklärt wurde wird es nun Zeit, die Anwendungsgebiete in der Homöopathie zu beleuchten.

Das homöopathische Hauptanwendungsgebiet von Cantharis ist eine Erkrankung der Harnorgane. Blasenentzündungen gehören dazu, wenn folgende Symptome gegeben sind: Man verspürt vor, während und nach dem Wasserlassen einen stark brennenden Schmerz, der Harndrang ist zudem sehr ausgeprägt. Bei Männern kann die starke Reizung der Harnröhre zu schmerzhaften Dauererektionen führen. Die Symptome verbessern sich bei Kälte und wenn der Unterleib mit den Händen berührt wird. Eine Verschlechterung tritt während des Urinierens ein, zudem nach Kaffeegenuss oder dem Trinken von kalten Flüssigkeiten.

Neben dieser Anwendung wird Cantharis aber auch bei Reizungen der Haut eingesetzt. Die Volksheilkunde kennt beispielsweise die so genannten Cantharidenpflaster, die in der nächsten Woche ein Thema sein werden.

In der Homöopathie setzt man Cantharis außerdem bei Gürtelrose (Herpes Zoster), starkem Sonnenbrand, Fieberbläschen und Verbrennungen ein. Die Symptome bleiben auch hier das starke, typische Brennen und die Verschlechterung bei Kaffeegenuss. Hinzu kommt ein juckendes Gefühl auf der Haut.

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