Chromotherapie: Die Wirkung von Farben

Bei der Chromotherapie setzt man auf die Wirkung von Farben, denn dass Farben einen bestimmten Effekt auf Menschen ausüben können, ist seit jeher bekannt.

Auf die positive Wirkung von Farben, die man bei der Chromotherapie nutzt, setzte man schon in der Antike. Bereits damals verwendete man farbige Textilien oder Salben, um zur Heilung von Menschen beizutragen. Auch heute kann man mittels Chromotherapie, ebenso Farbtherapie genannt, ein breites Behandlungsfeld abdecken. Besonders eignet sich diese Therapie bei psychischen Krankheiten wie zum Beispiel bei Stress-Symptomen, Konzentrationsschwäche und Störungen des Biorhythmus, sie kann aber auch bei körperlichen Beschwerden wie Muskel-, Gelenk- oder Rückenschmerzen angewendet werden.

Die Chromotherapie nutzt die heilende Wirkung der Farben

Die besonderen Eigenschaften, die den einzelnen Farben zugeschrieben werden, liegen der Chromotherapie zugrunde. Farben, beziehungsweise farbiges Licht, mit dem in der Farbtherapie gearbeitet wird, zeichnen sich durch ihre unterschiedlichen Wellenlängen aus. Diese erzeugen wiederum verschiedene Schwingungen oder Rhythmen, durch die sich der Organismus, meist völlig unbewusst, beeinflussen lässt.

Das Farblicht stimuliert dabei den Körper und setzt neue Energien frei, die dann die Selbstheilungsprozesse anregen. Die erzeugten Schwingungen, werden über die Haut, insbesondere über die Netzhaut, aufgenommen und ins Körperinnere weitergeleitet. Diese Leitbahnen konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden und decken sich mit den Meridianen der TCM.

Ablauf der Chromotherapie

Bei der Therapie wird der Patient mit farbigem Licht bestrahlt, wobei in der Regel Halogenlampen mit abgestimmten Farbfiltern zur Anwendung kommen. Je nach Besschwerden, werden nur einzelne Regionen oder der gesamte Körper bestrahlt. Sobald das Farblicht auf die Netzhaut trifft, werden im Gehirn elektrische Impulse und chemische Reaktionen ausgelöst und Hormone ausgeschüttet. Das gesamte Nervensystem wird stimuliert und der Heilungs- beziehungsweise Entspannungsprozess beginnt sofort.

Die eingesetzten Farben werden individuell auf den Patienten, seine Vorlieben und seine Symptome abgestimmt. Eine Sitzung dauert in den meisten Fällen zwischen 15 und 30 Minuten und sollte zweimal wöchentlich durchgeführt werden.

Die individuellen Wirkungen der Farben

Dass jede Farbe eine eigene Wirkung auf den Menschen hat, ist bekannt und wird auch in der Wohnraumgestaltung eingesetzt. Bei der Farbtherapie setzt man ganz bewusst auf die heilende Kraft von farbigem Licht, wobei Gelb als kraftvoll gilt und das Nervensystem stärkt. Orange steht für Lebensfreude und regt den Stoffwechsel an. Rot bedeutet Aktivität und fördert die Durchblutung, wohingegen Violett reinigend und entschlackend wirkt. Blau trägt zur Entspannung bei und kann Magen-Darm-Beschwerden vermindern und auch Grün dient der Beruhigung und Linderung der Symptome.

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