Die Darmreinigung – Glaubersalz, Einlauf, Bittersalz oder natürliche Kräuter?

Die Darmreinigung ist weiß Gott kein Thema, mit dem man sich Tag für Tag beschäftigen möchte, aber ab und an tut eine solche Reinigung dem Körper gut und weckt die Selbstheilungskräfte. Doch welche Möglichkeiten hat man und wie wirken sie?

Eine Darmreinigung ist immer dann besonders sinnvoll, wenn man unter Krankheiten leidet oder sich einfach unwohl und schlapp fühlt. Der Körper wird durch die Reinigung des Darms von einer Aufgabe befreit, die ihn viel Energie kostet und davon abhält, die Selbstheilungskräfte anzukurbeln.

Wenn man sich für eine Darmreinigung entscheidet ist es sinnvoll, sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten zu lassen, denn gleichzeitig zu einer Sanierung des Darmess kann man auch den gesamten Körper entschlacken und vielleicht die Reinigung als Start in eine Fastenkur nutzen.

Fachleute können Ihnen auch die für Sie beste Form der Darmreinigung empfehlen, denn es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die ich an dieser Stelle einmal kurz vorstellen möchte.

Darmreinigung dank Einlauf

Die Darmreinigung mit Hilfe eines Einlaufs ist die wohl bekannteste und gefürchtetste Form. Das ist eigentlich unnötig, denn so schlimm ist diese Art der Reinigung gar nicht. Bereits die Yogis im alten Indien, die Griechen und auch die Ägypter kannten diese Form der Reinigung und führten sie regelmäßig durch. Dabei wird ein so genannter Irrigator, das ist ein Hilfsmittel, das die Schwerkraft ausnutzt benutzt, mit dessen Hilfe man Flüssigkeit, vorzugsweise reines Wasser oder aber eine Kochsalzlösung, in den After bringt.

Natürliche Darmreinigung mit Kräutern: Die Hawaiianische Methode

Eine sehr natürliche Methode der Reinigung ist die Hawaiianische Darmreinigung, die mittels Kräutern funktioniert. Sie dauert länger als ein Einlauf, da über mehrere Wochen der Darm von Rückständen befreit wird. Dies geschieht durch die Aufnahme von bestimmten Kräutern und durch das Trinken von Salzwasser. Während der Kur und auch darüber hinaus spürt man einen massiven Effekt: Die Selbstheilungskräfte des Körpers finden zu ihrer alten Kraft zurück.

Darmreinigung mit Glaubersalz (Sal mirabilis)

Ebenfalls sehr bekannt ist die Darmreinigung mit Glaubersalz, da sie meistens in Verbindung mit dem Heilfasten angewendet wird. Der Name „Glauber“ kommt vom Erfinder dieser Lösung, dem deutschen Arzt Johann Rudolph Glauber. Dabei handelt es sich nicht um eine Art Kochsalz, sondern um Natriumsulfat, das meistens durch das Verdampfen von natürlichem Quellwasser bestimmter Quellen genutzt wird. Man erhält es in der Apotheke.

Außerdem bekannt ist eine Darmreinigung mit Bittersalz, wobei der Effekt derselbe ist. Bei Bittersalz handelt es sich aber um Magnesiumsulfat. Beide Salze haben in der Naturheilkunde leicht unterschiedliche Einsatzgebiete: Das Bittersalz wird eher bei Krankheiten eingesetzt, die mit dem Darm in Verbindung stehen, Glaubersalz hingegen wirkt besser, wenn auch die anderen Organe entgiftet werden sollen.

In jedem Fall sollte man bei einer Darmreinigung darauf achten, dass man den Körper nicht zu sehr entwässert. Dies erreicht man durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

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Vor Ringelröteln: Symptome und Vorgehen in der Naturheilkunde
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