Die Grundlagen der Dorn-Therapie

Sanftes Heilen von Rückenschmerzen und Zivilisationskrankheiten. Diese Therapieerfolge stellen Anhänger der Dorn-Therapie in nur ein bis drei Sitzungen in Aussicht. Die Methode ist bilang vor allem in Deutschland verbreitet, erfährt aber dennoch ungebrochene Aufmerksamkeit durch Schmerzgeplagte.

Die Dorn-Therapie wurde 1975 von Dieter Dorn bekannt gemacht. Seines Zeichens Landwirt und Sägewerksbesitzer, litt er unter einen Hexenschuss, den ein Dorfbekannter „Heiler“ mit ein paar Handgriffen verschwinden ließ. Begeistert von der Methode wollte er die Grundlagen lernen. Die Antwort des alten Mannes war, dass er es nicht lernen müsste, weil er es von Natur aus könne. Es kam dann auch nicht mehr zur Weitergabe des Wissens. Der Mann starb wenige Wochen später.

Der nunmehr geheilte Landwirt begann zunächst seine Frau zu behandeln und machte sich in der Folge in der gesamten Region einen Namen. So erzählt Dorn selbst von der Zeit, in der er erkannte, dass die moderne Lebensart Auslöser vieler Zivilisationskrankheiten (allen voran das „Volksleiden“ Rückenschmerzen) ist. Mangel an Bewegung und ungesunde Lebensweise führen, so Dorn, zu einem Beckenschiefstand, an dem seiner Meinung ein Großteil der Bevölkerung leide. Folge dieser Entwicklung seien Schmerzen, die durch Fehlstellungen der Wirbelsäule erzeugt würden und auch organische Krankheiten zur Folge haben können, weil aus jedem Wirbel Nerven entspringen, die die umliegenden Organe versorgen. Diese Theorie hat einige Parallelen zur Traditionellen Chinesischen Medizin, die davon ausgeht, dass der gesamte Körper von einem Meridiansystem durchzogen ist. Anhand dieser These entwickelten sich die Heilmethoden Akupunktur und Akupressur. Zurück zu Dorn: Aus der grundlegenden Annahme, Beckenschiefstand und Wirbelsäulenfehlstellung würden Krankheiten verursachen, entwickelt er die nach ihm benannte Methode, die durch Einsatz der Hände die Gelenke und Wirbel wieder dorthin bewegt, wo sie nach Ansicht des Erfinders hingehören.

Im Internet findet man folgende Auslegung:

„Auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art werden die verschobenen Wirbel und Gelenke wieder an ihren idealen Platz zurückgeschoben. (…) Die Dorn-Methode ist Erfahrungs-Heilkunde, nur sehr wenig Wissen ist notwendig. Das empfindsame Gefühl des Therapeuten entscheidet über den hervorragenden Erfolg der Behandlung und der Mut es einfach zu tun! Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke in die ideale Position in der Bewegung, ist entscheidend.“

In diesem Sinne wird der Ansatz als eine Methode verstanden, die jeder durch Erfahrung erlernt. Mit jeder Behandlung bekommt der Ausführende ein besseres Gefühl für die Gelenke und Wirbel.
Die Dorn-Therapie wird als Methode der Komplemetärmedizin zugeordnet, ist aber weder durch medizinische Studien erforscht, noch von der Schulmedizin anerkannt worden. Grund dafür ist heftige Kritik an den Grundlagen der These, sowie an der häufigen Ausführung und Weiterbildung durch medizinische Laien.

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Vor Kritik an der Dorn-Therapie
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