Die Psychologie hinter der Spielsucht

Die Psychologie hinter der Spielsucht

Spielsucht ist ein Problem, das im Zusammenhang mit Glücksspielen immer wieder genannt wird. Wenn es um die Legalisierung von Glücksspielen geht, führen Politiker und Gegner solcher Spieler immer wieder die möglichen Probleme mit einem Suchtverhalten an, das sich vermeintlich unter Kontrolle bringen lässt, wenn staatliche Behörden für Verbote sorgen. Das ist natürlich ein Irrglaube, schließlich gibt es noch immer illegale Glücksspiele oder andere Dinge, die zu einem Suchtverhalten führen können. Allerdings dreht sich die Diskussion nicht unbedingt um Fakten, sondern eher um politische Argumente und die Gefühle der Beteiligten. Für die Betroffenen ist die Spielsucht jedoch ein reales Problem, für das die nötigen Gegenmittel gefunden werden müssen.

Man muss sich in die Hände von echten Experten begeben

Der Umfang dieses Problems ist in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich, zudem fehlen oft genaue Zahlen, da es nur wenige Untersuchungen zum dem Thema gibt. Genau wie bei anderen Formen der Sucht ist es allerdings möglich, sich gegen eine Spielsucht behandeln zu lassen. Wie hoch die Erfolgschancen einer nachhaltigen Therapie sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist es natürlich wichtig, dass die Betroffenen Hilfe durch Familie und Freunde erhalten. Zum anderen sollten sie selbst ihr Verhalten als problematisch erkennen und müssen sich in die Hände von echten Experten begeben.

Viele Risikofaktoren begünstigen die Sucht

Welche Gründe zu einer Spielsucht führen, lässt sich nicht allgemein sagen. Es gibt viele Risikofaktoren, die eine solche Sucht im Einzelfall begünstigen können. Manche Spielsüchtige leiden etwa schon vorher unter finanziellen Problemen und wollen diese mit hohen Gewinnen lösen. Andere sind vor allem auf der Suche nach Unterhaltung und Ablenkung vom Alltag, wieder andere wollen hingegen eher Anerkennung durch Gewinne bei Glücksspielen finden. Im Rahmen der Behandlung ist es sehr wichtig, die Gründe im Einzelfall zu erkennen und diese zu behandeln. Nur so ist es möglich, Spielsüchtige nachhaltig von ihren Problemen zu befreien – zumindest dann, wenn diese es selbst wollen.

Allgemein wird immer wieder gesagt, dass es mehr Spielsüchtige gibt, wenn Glücksspiele leichter verfügbar sind. Es gibt jedoch keine Studien darüber, dass das tatsächlich der Fall ist. Natürlich kann es sein, dass die absolute Zahl der erkannten Fälle zunimmt, andernfalls würden viele der Betroffenen jedoch im illegalen Bereich spielen oder unter einer anderen Form der Sucht leiden. Darüber hinaus bieten Portale für Glücksspiele im Internet spannende Unterhaltung, die man auch in Maßen genießen kann. Wer etwa in einem Online Casino Österreich aktiv ist, wird schnell feststellen, dass das Spielen dort großen Spaß macht.

Bildquelle: Thinkstock, 122568932, iStock, Ingram Publishing

Zurück Rosa bis schwarz: Was die Zunge über die Gesundheit verrät
Vor Fußgymnastik, Schienen oder OP? Was beim Hallux valgus hilft