Die Reizblase: Therapie durch Verhaltenstraining

Die Therapie einer Reizblase bedeutet neben einer medikamentösen Behandlung auch, dass Betroffene sich gut beobachten und ihr Verhalten trainieren.

Neben der medikamentösen Therapie empfiehlt der Net-Doktor deswegen z.B. ein Kontinenztraining und eine begleitenden Psychotherapie. Wer sich beim Urologen untersuchen lässt wird in der Regel aufgefordert, ein Miktationstagebuch zu führen. Dabei handelt es sich um eine Protokoll, in das man jedes Wasserlassen einträgt. Darüber hinaus gehören auch die Angaben über die aufgenommene Flüssigkeitsmenge und  besondere Beobachtungen hinein. Einen Vordruck stellt beispielsweise die Deutsche Kontinenz Gesellschaft bereit.

In der Psychotherapie können begleitend die möglichen vegetativen Ursachen der Reizblase erörtert werden. Damit einher geht oft eine Verhaltenstherapie in der man gleichzeitig die Blase trainiert (Kontinenztraining). Das kann so aussehen, dass man nur zu bestimmten Zeiten die Toilette aufsucht.

Oft wird der Harndrang durch Stress ausgelöst, der dann wiederum eine stärker verkrampfte Blasenmuskulatur zur Folge hat. Ein Teufelskreis, denn dies erzeugt noch stärkeren Harndrang, was wiederum mehr Stress verursacht. Um dieses Dilemma zu durchbrechen, können ganzheitliche Entspannungstechniken wie Yoga (meiner Meinung nach ein Heilmittel gegen viele Krankheiten), Meditation, Progressive Muskelrelaxation (PMR) oder auch Biofeedback helfen.

Auch der Verzicht auf stark harntreibende Getränke wie Kaffee kann die Therapie unterstützen. Man sollte aber nicht ganz auf das Trinken verzichten, dies wirkt kontraproduktiv, da die Blasenwand so noch stärker gereizt wird.

Die zur Verfügung stehenden Medikamente sind oft pflanzlich, aber auch homöopathische Arzneien und Bach-Blüten können eingenommen werden. Die Möglichkeiten werde ich in einem weiteren Beitrag vorstellen. Außerdem habe ich schon einen Artikel  zu den Symptomen der Reizblase veröffentlicht.

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