Gleichgewicht im weiblichen Hormonhaushalt

Die Antibabypille ist ein äußerst beliebtes Verhütungsmittel, weil sie eine fast 100 prozentige Sicherheit verspricht, nicht schwanger zu werden. Viele Frauen schätzen das und denken nicht weiter über Nebenwirkungen nach.

Dabei sind die Gefahren für den eigenen Körper beträchtlich. Neben Auswirkungen auf die psychische Entwicklung, besonders bei jungen Frauen, geht mit der Einnahme ein erhöhtes Risiko einher, an Thrombose und sogar an Krebs zu erkranken. Doch damit nicht genug: Das Hormonpräparat belastet die Leber sehr stark. Ursache dafür ist, dass die Arznei zunächst dort ankommt und teilweise abgebaut wird. Damit die Sicherheit trotzdem konstant ist, muss das Verhütungsmittel stärker dosiert werden. Die „Pille“ reguliert darüber hinaus den Hormonhaushalt. Dieser künstliche Eingriff in den Zyklus wird den meisten Anwenderinnen erst bewusst, wenn das Medikament abgesetzt wird. Sei es aufgrund einer gewünschten Schwangerschaft oder der einsetzenden Menopause. Es treten Zyklusstörungen auf, die unter Medizinern als „Post-Pill-Syndrom“ bekannt sind. Besonders tragisch, wenn ein bestehender Kinderwunsch durch die Störung nicht oder erst nach langer Zeit erfüllt werden kann.

In dem Magazin CO´MED ist, laut einer Pressemitteilung, ein Artikel erschienen, der Hilfe durch die Pflanzenheilkunde verspricht. Die Heilpraktikerin Anne Lohmann behandelt demnach die Beschwerden mit alternativen Präparaten. So unterstützt der Frauenmantel als „Allround-Mittel“ alle Prozesse, die sich auf die Wiederherstellung des natürlichen Zyklus beziehen. Außerdem wird Rosmarin zur Durchblutungsförderung verordnet. Hier soll sich die Wirkung besonders auf die Organe im Becken konzentrieren und somit helfen, die Eierstöcke zur vollen Funktion zu reaktivieren. Auch Kapuzinerkresse und Meisterwurz können den Effekt unterstützen. Die Auswahl der richtigen Präparate erfolgt laut Lohmann individuell und auf die Patientinnen abgestimmt. Zur Entlastung der Leber können hauptsächlich Urtinkturen aus Löwenzahn und Mariendistel eingesetzt werden. Auch eine biologische Ernährung, die frei von künstlichen Zusätzen ist, kann die Regeneration vorantreiben.

Wer also irgendwie von den Komplikationen betroffen ist, kann sich alternativ homöopathisch behandeln lassen. Diese Behandlung sollte aber nur von einem ausgebildeteten und versierten Heilpraktiker durchgeführt werden.

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