Homöopathie bei Hyperaktivität und ADHS

Homöopathie bei Hyperaktivität – ist das vielleicht eine Alternative zu Ritalin, das als klassisches Therapeutikum gegen ADS und ADHS eingesetzt wird?

Homöopathie bei Hyperaktivität

Erst vor wenigen Jahren wurde untersucht, ob Homöopathie auch bei hyperaktiven Kindern eingesetzt werden kann. In Studien zeigte sich, dass Homöopathika tatsächlich die üblichen ADHS-(Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) Symptome lindern können: das Stören anderer Kinder, Schrei- und Wutanfälle, Unruhe, Trotz u.s.w.

Problematisch bei der homöopathischen Therapierung hyperaktiver Kinder scheint der relativ lange Zeitraum zwischen erster Konsultation des Homöopathen und der einsetzenden Wirkung bei dem betroffenen Kind zu sein. Außerdem ist es nicht so einfach, das richtige homöopathische Mittel mit der richtigen Dosierung zu finden.

Homöopathie aus naturwissenschaftlicher Sicht

Zur Erinnerung: Kritiker weisen darauf hin, dass in Homöopathika gar keine wirksamen Bestandteile mehr enthalten sind. Nach dem Grundprinzip werden Stoffe 1:10 mit Lösungsmitteln verdünnt und anschließend kräftig geschüttelt (potenziert). Die so neu gewonnene Lösung bekommt die Bezeichnung D1. Wiederum wird ein Teil mit 9 Teilen Lösungsmittel verdünnt und geschüttelt, diese Lösung heißt D2.  Eben diese Prozedur wird dutzende Male wiederholt, bis zu Lösungen mit 30facher Potenzierung und mehr > D30.

Aus physikalischer bzw. mathematischer Sicht sind aber alle Lösungen über D 23  so stark verdünnt, dass von der sogenannten Urtinktur nicht ein einziges Molekül übrig ist. Wie erklärt die Homöopathie also nun ihre Wirkung? Es wird angenommen, dass die Qualitäten der Urtinktur als Informationen auf das Lösungsmittel übergegangen sind.

Erklärung für die Wirkung der Homöopathie

Dies klingt für die meisten Menschen nicht besonders wissenschaftlich, auch wenn mittlerweile Materialien entwickelt oder entdeckt worden sind, die tatsächlich eine Art Gedächtnis aufweisen und sich in frühere Formen zurück transformieren. Tatsache ist jedoch, dass Homöopathika tatsächlich Wirkungen hervorrufen und Patienten (und sogar Tiere – soviel zum Placebo-Effekt) von ihren Leiden befreien. Ob diese mit der oben beschriebenen Theorie erklärt werden kann oder einer anderen, darüber wird wohl noch lange gestritten werden.

Mehr über die Geschichte und Ursprünge der Homöopathie erfahren Sie hier.

Fazit

Im Vergleich zum Standard-Mittel Ritalin lohnt der Versuch aber allemal, handelt es sich bei der Homöopathie doch um naturheilkundliche Stoffe und nicht um die Chemiekeule, die eben auch Nebenwirkungen mit sich bringt.

Homöopathie bei Hyperaktivität – ein Thema, über das bestimmt auch auf dem Homöopathie-Kongress in Bingen debattiert wurde.

Im Übrigen ist Hyperaktivität nicht nur bei Kindern zu finden, und auch ADHS und ADS gibt es bei Erwachsenen.

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