Homöopathische Hilfe bei Verbrennungen und Sonnenbrand

Verbrennungen der Haut sind ein häufiger Unfall im Haushalt und können mit Hilfe der Homöopathie gelindert und behandelt werden.

Man muss natürlich die Ursache und Art der Verbrennung unterscheiden. Handelt es sich um einen Sonnenbrand oder eine punktuelle Verbrennung (wie man sie sich z.B. am heißen Herd zufügen kann) mit starken, brennenden und pochenden Schmerzen, kann Belladonna D6 das richtige Mittel sein, wenn auch weitere Merkmale zutreffen: Die Stelle ist sehr rot, sieht entzündet aus und die Schmerzen verschlimmern sich bei Berührung, Geräuschen und Licht. Manchmal kommt plötzliches Fieber hinzu, dass die akute Entzündung begleitet. Belladonna sollte dreimal täglich eingenommen werden (jeweils 5 Globuli).

Bei regelrechten Verbrühungen, die die Bildung von Brandblasen nach sich ziehen, wird Cantharis D6 empfohlen. Die Beschwerden verbessern sich in diesem Fall bei Wärme und Ruhe, verschlechtern sich jedoch, wenn die betroffenen Hautpartien berührt oder kaltes Wasser und Kaffee eingenommen werden. Auch von Cantharis werden dreimal täglich jeweils 5 Globuli eingenommen.

Unterstützend zu Verbrennungen kann auch Aloe Vera verwendet werden. Dazu einfach ein Blatt von einer etwas älteren Pflanze abschneiden und das darin enthaltene Gel mehrmal täglich auf die betroffenen Stellen aufstreichen. Die Aufbewahrung im Kühlschrank verstärkt den Effekt der Heilpflanze durch zusätzliche Kühlung.

Quelle

Zurück Schröpfen: Herkunft und Durchführung
Vor Die Ohrkerzenbehandlung: Risiken nicht ausgeschlossen
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.