Kava Kava: Wirkung vom Rauschpfeffer

Kava Kava ist ein Pflanzenextrakt mit Heimat in der Südsee. Die auch als Kava Kava bezeichnete Pflanze gilt bei den Ureinwohnern als traditionelles Heilmittel, dessen Wirkung beruhigend und angstlösend ist.

Bis 2002 wurde der Rauschpfeffer in Deutschland als sanftes Entspannungsmittel verwendet. Allerdings ist die Substanz aufgrund der schweren Nebenwirkungen mittlerweile überwiegend verboten.

Kava Kava – Wie wirkt der Rauschpfeffer?

Im Gegensatz zu Baldrian und Johanniskraut, die die Stimmung aufhellen und anregen, hat Kava Kava eher eine dämpfende Wirkung. Der Rauschpfeffer wird hauptsächlich bei Unruhe und Angstzuständen eingesetzt und dient zudem der allgemeinen Befindlichkeit.

Die Wurzel der Pflanze soll eine antidepressive Wirkung haben. Zudem wirkt sie muskelentspannend und beruhigend. Die Südseevölker nutzen die Pflanze zerkaut oder zerkleinert, um eine entspannende Wirkung zu erzielen.

Wie dosiert man den Rauschpfeffer?

Für die beruhigende Wirkung sind die im Wurzelstock enthaltenen Kava-Pyronen verantwortlich. Seine kaum wasserlösliche Eigenschaft ist dafür verantwortlich, dass die Wirkung des Rauschpfeffers lange Zeit unerforscht blieb. Daher werden natürliche Kava Kava Präparate in Kombination mit Aceton und Wasser bzw. Ethanol und Wasser hergestellt.

Die Einnahme ist auf einen maximalen Zeitraum von zwölf Wochen beschränkt, wobei die tägliche Höchstdosis bei 120 mg liegt. Allerdings sollte diese Angabe mit Vorsicht genossen werden, da Kava Kava zum Beispiel nicht bei Lebererkrankungen oder während der Schwangerschaft und der Stillzeit eingenommen werden sollte.

Nebenwirkungen

Wie schon erwähnt, unterliegt der Rauschpfeffer in Deutschland strengen Auflagen, der er für seine möglichen Nebenwirkungen berüchtigt ist. Dazu zählen in erster Linie Schäden und Probleme der Leber, die letztendlich auch für das Verbot des Präparates verantwortlich sind. Allerdings konnten diese Nebenwirkungen nie nachgewiesen werden.
Weiterhin können während der Einnahme Magen-Darm-Beschwerden, Juckreiz und Rötungen der Haut auftreten.

Aufgrund der möglichen schweren Leberprobleme wurde die Substanz letztendlich verboten. Momentan gibt es den Rauschpfeffer in Deutschland nur als Präparat auf homöopathischer Basis oder als Nahrungsergänzungsmittel.

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