Reizdarm mit Homöopathie behandeln – Zeit heilt alle Wunden

Wer wie ich am RDS (Reizdarmsyndrom) leidet und schulmedizinisch sozusagen austherapiert ist, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich selber etwas einfallen zu lassen. Nachdem ich von Arzt zu Arzt gelaufen war, hatte ich irgendwann einfach die Nase voll und meine Beschwerden wurden auch einfach nicht besser. Angeregt durch den Tipp einer Freundin habe ich es dann beim Heilpraktiker mit Homöopathie versucht. Geglaubt habe ich eigentlich nach so vielen Versuchen an gar nichts mehr.

Es hat dann auch erst mal ein paar Wochen gedauert, in denen ich nicht nur die homöopathischen Mittel nehmen, sondern auch komplett auf Zucker, Kaffee und Weißmehl verzichten musste. Der Reizdarm äußert sich bei jedem anders, ich habe das Pech, dass ich häufig aufstoßen muss und nicht sehr appetitlich riechende Blähungen habe. Dafür habe ich Asa foetida D12 genommen und gegen die mit den Blähungen einhergehende angespannte Bauchdecke Lycopodium D12. Manchmal kommt es auch vor, dass ich kolikartige Schmerzen bekomme, vor allen Dingen, wenn beruflich oder privat viel Stress ist. Für diesen Fall habe ich jetzt immer Magnesium phosphoricum D3 zur Hand, das ich bereits nehme, wenn sich die ersten Symptome einer Kolik ankündigen. Meine Freundin, von der ich den Tipp mit der Homöopathie bekommen habe, nimmt in bei Blähungskoliken immer Nux vomica D6.

Ähnlich empfiehlt sich die Anwendung von  Homöopathie bei Ess-Brech-Sucht, umgangssprachlich Bulemie genannt.

Ich kann jedem, der unter RDS leidet nur zur ganzheitlichen homöopathischen Behandlung raten. Mir hat die Therapie sehr gut getan und die Symptomatik deutlich gemildert. Allerdings muss man ein bisschen Geduld und Ausdauer für die Behandlung mitbringen.

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