Schüßler-Salze: Welches Salz wofür?

Schüßler-Salze gleichen Ungleichgewichte im Körper aus, indem sie die körpereigenen Vorgänge anregen. Die Übersicht verrät die spezifischen Wirkungen der einzelnen Substanzen.

So stärkt Calcium fluoratum Bindegewebe, Gelenke und Haut. Das zweite Salze, Calcium phosphoricum unterstützt dagegen Knochen und Zähne. Zur Stärkung des Immunsystems wird Ferrum phosphoricum empfohlen. So kann man beispielsweise Erkältungskrankheiten vorbeugen. Entzündeten Schleimhäuten begegnen Kalium chloratum und Calcium carbonicum. Das Salz Kalium phosphoricum soll bei nervlichen Belastungen und psychischen Problemen helfen. Die Entgiftung des gesamten Körpers veranlasst Kalium sulfuricum.

Auch Muskeln und Nerven können Probleme verursachen. In diesem Fall empfiehlt die Biochemie nach Schüßler Magnesium phosphoricum. Wer seinen Stoffwechsel, gerade jetzt im Frühjahr, wieder auf Touren bringen will, versucht es mit Natrium phosphoricum oder Natrium bicarbonicum. Dazu kann auch die innere Reinigung mit Natrium sulfuricum beitragen. Für die ganz einfache Anwendung kann man es bei der Einnahme mehrerer Salze auch mit komplexen biochemischen Mitteln versuchen. Silizium wird in Drogerien gern als Nahrungsergänzung verkauft, weil es Haut, Haare, Bindegewebe und Nägel stärken soll. Das gleiche Prinzip gilt auch für das Schüßler-Salz Silicea. Wer oft schmerzende Gelenke hat kann auf Calcium sulfuricum zurückgreifen.

Es gibt auch Salze, die ganz spezifisch für die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten verantwortlich sind. Es handelt sich dabei um Kalium arsenicosum und Calcium sulfuratum. Auch Kalium bromatum werden diese Eigenschaften zugeschrieben. Darüber hinaus hat diese Arznei auch einen Einfluss auf das Zentralnervensystem. Jod ist wichtig für den Schilddrüsenstoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System. Das passende Salz für derlei Probleme ist Kalium jodatum. Lithium chloratum unterstützt das Nervensystem und den Stoffwechsel. Mangan sulfuricum hingegen den Stütz- und Bewegungsapparat.

Muskeln und Nerven werden durch Cuprum arsenicosum angesprochen. Für einen gut funktionierenden Magen-Darm-Trakt, gesunde Haut und für das Nervensystem wird Kalium aluminium sulfuricum eingesetzt. Ebenfalls hilfreich bei einem aus der Funktion geratenen Nervensystem: Zincum chloratum. Darüber hinaus fördert auch dieses Salz den Stoffwechsel und ist das Mittel der Wahl bei Krankheiten der Geschlechtsorgane. Speziell bei Frauen mit diesen Problemem wird Aurum chloratum natronatum eingesetzt. Männliche Geschlechtsorgane werden mit Selenium behandelt. Dieses Mittel ist auch für die Gesundheit der Leber und der Haut verantwortlich. Kalium bichromicum schließlich, unterstützt die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts, die der Haut und des Stütz- und Bewegungsapparates.

Die Einnahme der Salze kann, je nach ihrer Wirkung auf bestimmte Organe, zum Beispiel nach der Chinesischen Organuhr erfolgen.

(Quelle: www.oekotest.de)

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