Schüßler – Salze

Zur Geschichte der Schüßler – Salze

Sie Salze sind nach dem Begründer der Biochemie, dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler, benannt. Er beschäftigte sich lange Zeit mit der Homöopathie und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er auf dem Weg zu seiner Methode die grundlegenden Gedanken Samuel Hahnemanns (Ähnlichkeitsregel, Potenzierung der Mittel) aufgriff. Schüßler entdeckte zwölf Mineralstoffe (er sprach von „Salzen“), die im menschlichen Körper vorkommen und die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen. Sie sind für wichtige Körperfunktionen verantwortlich, können diese anregen und Fehlfunktionen ausgleichen. Seine Forschungen über Alternativen zur Homöopathie hatten die Intention, das Wirkstoff-Spektrum zu minimieren. Nach langer Forschungsarbeit und Versuchen in der Praxis konnte der Arzt seine Theorie bestätigen. Im Jahre 1873 veröffentlichte er seine Erkenntnisse.

 

Zur Wirkungsweise

Üblicherweise nimmt man die Salze verdünnt in Wasser zu sich. Wichtig ist, dass die Lösung schluckweise genommen wird, da die Wirkstoffe so direkt von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können. Im Krankheitsfall leidet der Körper an Defiziten und Verteilungsstörungen bestimmter Mineralstoffe. Hier setzt die Wirkungsweise der Biochemie ein, indem die Schüßler – Salze einen Ausgleich schaffen.

 

Die Salze sind nummeriert und in den unterschiedlichen Potenzen D6 und D12 in der Apotheke als Tabletten (mit Milchzucker) und Salben erhältlich.

Im folgenden eine Liste der Salze:

 

 

  • Nr. 1 Calcium flouratum
  • Nr. 2 Calcium phosphoricum
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 4 Kalium chloratum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum
  • Nr. 8 Natrium chloratum
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum
  • Nr. 11 Silicea
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum

 

Zu Schüßlers Lebzeiten existierten nur die oben genannten zwölf Heilsalze. Spätere Entwicklungen brachten erst die elf Heilsalben hervor. Die Salben werden bei Gelenk – und Hauterkrankungen eingesetzt, da die Wirkstoffe besser aufgenommen werden können. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind Kompressen, Wickel und auch Hand – und Fußbäder. Anders als in der Homöopathie tritt bei der Anwendung der biochemischen Salze keine Erstverschlimmerung auf. Zudem haben die Mineralstoffe keine Nebenwirkungen.

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