Strychnos nux-vomica – Die Gewöhnliche Brechnuss

Die Gewöhnliche Brechnuss ist ein immergrüner Laubbaum, der vor allem in Australien und Indien und verbreitet ist.

Der Baum wird bis zu 25 Meter hoch und trägt Samen. Diese werden „Brechnuss“ oder auch „Krähenauge“ genannt. Die Samen sind sehr hart, von grauer Farbe und platzen nur auf, wenn sich das Wetter zum Feuchten hin verändert.

Sie schmecken bitter, scharf und können Übelkeit auslösen. Nach der homöopathischen Regel „Gleiches mit gleichem heilen.“ werden sie darum vor allem bei Übelkeit als Heilmittel eingesetzt. Hahnemann selbst hat das Mittel an sich getestet. Es soll neben den im Arzneimittelbild angegebenen Beschwerden auch als eine Art „Gegengift“ wirken. Beispielsweise nach der Aufnahme von Alkohol, zu viel fettem Essen, Kaffee, Nikotin, Antibiotika, Narkosemitteln, Kortison und anderem. Dabei sollte man beachten, das die Einnahme, wie der Name des Mittels vermuten lässt, zu schnellem Erbrechen führen kann. Nux vomica ist bis zur Potenz D3 verschreibungspflichtig.

Früher wurde Brechnuss auch in der Medizin angewendet. Vor allem bei Schwächezuständen. Im Mittelalter benutzte man die Samen als Mittel gegen die Pest und auch in der TCM und in Indien wurde die Nuss verwendet. In der Schulmedizin wird sie heute nicht mehr eingesetzt, da das enthaltene Strychnin (das aus der Brechnuss gewonnen wird) im Körper gespeichert wird und diesem schaden könnte.

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