Vitamin K2: Wirksamer Helfer für Knochen und Blutgefäße

Vitamin A, B, C und E sind in aller Munde, doch die wenigsten Menschen haben schon einmal etwas von Vitamin K gehört. Dabei ist dieses Vitamin alles andere als unwichtig: Es kontrolliert die Blutgerinnung, aktiviert die Knochenbildung und hält unsere Gefäße „sauber“.

Vitamin K kommt in zwei Varianten vor: K1 und K2. Während K1 vor allem in den Blättern verschiedener Grünpflanzen zu finden ist, wie zum Beispiel in Spinat und Kohl, in Sonnenblumenöl, Hühnerfleisch und Weizenkeimen, wird K2 von Mikroorganismen gebildet, zum Beispiel auch von Bakterien der Darmflora. Zudem sind auch Butter, Eigelb, Leber, einige Käsesorten und Sauerkraut (roh) Vitamin K2-Quellen.

Mit K2 gegen Arteriosklerose

Menschen, die sich häufig von Lebensmitteln mit einem hohen K2-Anteil ernähren, haben weniger Calcium-Ablagerungen in den Arterien, das verhindert die gefährliche Bildung von Plaque, somit ist die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu 50 Prozent reduziert. Das Vitamin kann die Arterienverkalkung sogar im Nachhinein reduzieren.

Bei der Prävention von Herzerkrankungen arbeitet Vitamin K dicht mit Vitamin D zusammen: Gemeinsam steigern sie ein wichtiges Protein, das wiederum die Blutgefäße vor Verkalkung schützt. Daher ist neben der Zufuhr von Vitamin K auch eine gute Versorgung mit Vitamin D wichtig. In den Sommermonaten kann das Sonnenlicht auch bei der Bildung von Vitamin D helfen, im Winter ist oft ein Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.vitaminexpress.org.

Zähne und Knochen werden gestärkt

Vitamin K stärkt Knochen und Zähne, es stellt ihnen das nötige Calcium aus dem Blut zur Verfügung und aktiviert ein Protein, das zusammen mit Vitamin K, Calcium im Knochen bindet. Der Abbau der Knochendichte – beispielsweise bei Osteoporose – kann mit Vitamin K2 unterdrückt werden und die Knochenbildung angeregt werden. Der Tagesbedarf bei Erwachsenen ist 0,03 bis 1,5 µg pro Kilogramm Körpergewicht und bei Kindern 10 µg pro Kilogramm Körpergewicht.


IMG: Thinkstock, iStock, Jill Chen

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