Harnwegserkrankungen: Homöopathie kann helfen (Teil 2)

Harnwegserkrankungen können auch in Verbindung mit Krankheiten der Atmungsorgane stehen.

So zum Beispiel, wenn man beim Husten einige Tropfen Urin verliert und der Harndrang bei Kälte verstärkt zu bemerken ist. Diese Beschwerden haben ihren Ursprung oft in Hormonstörungen, Infekten und Schleimhautbeschwerden. Sie verschlechtern sich nachts, in warmen Räumen, nach fettigem Essen, bei kalten Füßen und während der Menstruation. Seelisch passiert im Betroffenen auch einiges. So wollen sie beispielsweise nicht allein sein und sind insgesamt sehr sensibel und leicht zum Weinen zu bringen. Auch wechseln sich psychische und körperliche Beschwerden ab. In diesem Fall kann Pulsatilla D12 helfen.
Wenn man umgekehrt unter ständigem Harndrang leidet, kann Thuja D12 helfen. Die Begleitumstände sind unreine Haut, die sehr zur Schweiß- und Fettbildung neigt, Polypen in Darm oder Gebärmutter. Die Symptome werden häufig durch einen vorangegangenen Infekt verursacht und verschlechtern sich bei Gewitter, Sturm, Nebel und Nässe.

Wer einen akuten Harnwegsinfekt gerade hinter sich hat und nun unter den „Nachwehen“ wie fehlendem Harndrang und sehr dunklem Urin leidet, kann das hömöopathische Mittel Solidago ausprobieren. Dreimal täglich jeweils fünf Globuli, wenn sich die Beschwerden nach häufigen Mahlzeiten verschlechtern und von einer Neigung zu Nierensteinen und bei Druck entstehenden Schmerzen im Bereich der Nieren begleitet wird. Das Mittel regt die Nieren an und hilft so, die Ausscheidung zu verbessern.

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