Nicht jedes Wasser befreit von Krankheit: Was Heilwasser ausmacht

Viele Therapien, allen voran Hydro- und Balneotherapie, nutzen die Kraft des Wassers, um Krankheiten zu heilen, ihnen vorzubeugen oder sie zu lindern.

Dabei spielt in der Regel Heil-oder Quellwasser eine ganz besondere Rolle. Die Begriffe sind nicht zufällig gewählt, sondern gehören zu den vier Kategorien, in die trinkbares Wasser in  Deutschland eingeteilt wird. Wird also ausdrücklich „Natürliches Heilwasser“  in einer Kur verwendet, muss dies einige Kriterien erfüllen. Als „natürlich“ gilt Wasser, wenn es seine ursprünglichen Inhaltsstoffe beim Abfüllen behält, der Flüssigkeit also nichts zugesetzt, aber auch nichts entzogen wird. Natürliches Heilwasser muss am Quellort abgefüllt werden. Die unterirdische Quelle selbst darf nicht verunreinigt sein und muss durch eine unabhängige Institution zur Heilquelle erklärt werden. Wichtig sind dafür vor allem die Inhaltsstoffe (viele Spurenelemente und Mineralien), denn schließlich ist Heilwasser ein Instrument zur Behandlung vieler Krankheiten.

Soll das Wasser eine Kur unterstützen, muss es also als „Natürliches Heilwasser“ deklariert sein. Die Bezeichnung „Quellwasser“ klingt zwar wie ein Äquivalent, sie ist es aber nicht, da diese Wasserkategorie weder von Natur aus rein, noch amtlich in irgendeiner Weise anerkannt sein muss. Auch die Inhaltsstoffe spielen hier eher eine untergeordnete Rolle, da einzige das Kriterium der Trinkwasserqualität erfüllt sein muss. Bekannte Heilwasser-Marken findet man hier.

Quellen: Naturheilkunde und Gesundheit 07/2008, Wikipedia

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