Reizdarm

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms (RDS) sind noch nicht hinlänglich erforscht. Relativ sicher ist, dass das Syndrom in östlichen Ländern (China, Indien, Thailand) und in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents viel seltener auftritt als in Mitteleuropa und Nordamerika. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben erst vor Kurzem die Möglichkeit einer Beziehung zwischen dem Reizdarm und bestimmten Aromastoffen angedeutet. Das Syndrom scheint von Fall zu Fall unterschiedlich ausgeprägt aufzutreten. Den meisten Fällen sind starke Schmerzen im Bauchraum, Blähungen und eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten gemeinsam. Es wird angenommen, dass rund 50% der Patienten, die einen Darmspezialisten besuchen, unter RDS leiden.

Verschiedene Medikamente wurden eingeführt, manche stehen kurz vor der Zulassung in Deutschland – trotzdem stellt der „nervöse Darm“, wie der Volksmund sagt, die meisten Ärzte zunächst vor ein Rätsel; sie können ihren Patienten in vielen Fällen nur unzureichend helfen.

Manch einer sucht Hilfe bei homöopathischen Methoden. Im Laufe der Zeit haben sich tatsächlich ein paar Mittel, die „Ähnliches mit Ähnlichem“ heilen, darunter viele Schüßler-Salze, bewährt: Bei Sodbrennen Natrium phosphoricum D6, bei Durchfall Veratrum album D6, bei Blähungen Chamomilla D4, bei Verstopfung Magnesium muriaticum D6. Verschiedene Alternativmediziner raten zu weiteren Mitteln – im Prinzip gilt für die Homöopathie dasselbe wie für die herkömmliche Medizin: RDS ist noch nicht ausreichend erforscht; besonders die Ursachen bleiben weiter im Dunkeln. Zudem sind die einzelnen Fallgeschichten sehr unterschiedlich. Individuell gilt: Gut ist, was hilft.

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