Herbstdepression bekämpfen und Winterdepression vorbeugen

Schon jetzt leiden die ersten von uns unter einer Herbstdepression und bald könnte auch die Winterdepression weitere Deutsche in ein emotionales Tief reißen. Doch die kalte und dunkle Jahreszeit muss nicht zwangsläufig trostlos sein, wenn man einige Tipps beachtet.

So ist es schon mit recht einfachen Mitteln möglich, einer Herbst- oder Winterdepression vorzubeugen oder sich aus einem solchen Tief wieder zu befreien. Die je nach eingesetztem Öl belebende oder entspannende Wirkung der Aromatherapie ist ein wichtiger Bestandteil dieser Vorsorge, denn die Düfte verschiedener ätherischer Öle wie Lavendel oder Rose können bei einer leichten Depression wahre Wunder wirken. Sind die depressiven Zustände schwerwiegend, sollte man sich jedoch in professionelle Behandlung begeben, um ihrer Herr zu werden.

Herbstdepression vorbeugen: Tipps und Tricks

Um die kalten und dunklen Monate gut zu überstehen, muss man vor allem den Lichtmangel als einen der Hauptgründe für auftretende Depressionen ausgleichen. Das ewige Grau, vor allem bei nassem und nebligem Wetter, und die verkürzte Zeit, in der wir das wenige Tageslicht überhaupt genießen können, nehmen schnell jeden Antrieb, führen zu Konzentrationsstörungen oder einem erhöhten Schlafbedürfnis. Um dem entgegen zu wirken, sollte man jeden Tag einmal ins Freie gehen, auch wenn das Wetter zu wünschen übrig lässt. Denn so kann man das wenige Tageslicht besser aufnehmen, und zusätzlich beleben die frische Luft und die Bewegung müde Geister.

Auch eine gesunde Ernährungsweise hilft, das körperliche Wohlgefühl zu steigern und damit Depressionen vorzubeugen. Außerdem sollte man sich in dieser Zeit vor allem mit lebendigen, warmen Farben umgeben, sei es in der Dekoration seiner Wohnung, in der Kleidung oder in frischen Blumen auf dem Tisch. Um diese Wirkung zu unterstreichen, kann man zusätzlich die Erfahrungen der Musiktherapie nutzen und mit entspannenden oder aufmunternden Melodien die Ruhe in sich selbst finden.

Herbst- und Winterdepressionen bekämpfen mit Aromatherapie

Die Aromatherapie wendet die heilende Kraft von Düften in Form von Kerzen oder Ölen an, mit denen wir uns jederzeit umgeben können. Zu den wichtigsten ätherischen Ölen gegen depressive Zustände gehören Lavendel, Bergamotte, Rose, Schafgarbe und Melisse. Auch das Öl der Zirbelkiefer oder des meist als Küchenkraut beliebten Basilikum können hier helfen. Abgesehen von der Verwendung in Duftkerzen und Co. kann Lavendel auch als Zusatz in einem heißen Bad angewendet werden: Einige Tropfen genügen hier bereits, um sich zu entspannen, Krämpfe und Nervositätszustände zu lösen und so auch in der kalten Jahreszeit das Wohlbefinden aufrecht zu erhalten.

Als eine der wichtigsten Heilpflanzen gegen Depressionen gilt außerdem das Johanniskraut, das als Mittsommerpflanze die Wärme und das Licht der sonnigen Tage symbolisch einfängt und an uns weitergibt. Schon im Mittelalter kannte man die Wirksamkeit des Johanniskrauts, die sich mittlerweile sogar die Schulmedizin in hochdosierten Medikamenten zunutze macht. Jedoch kann man bereits mit der geringeren Dosierung als Teeaufguss eine gemütserhellende Wirkung erzielen und so der herbst- und winterlichen Dunkelheit trotzen.

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